Kinder für Kinder

Kinder des Konrad-Adenauer-Gymnasiums in Bonn überreichen kürzlich im Rahmen der Aktion „KINDERCENT“ des Deutschen Kinderhilfswerkes einen Scheck an uns. Bei der Sammelaktion hatten die Kinder 133,09 Euro gesammelt. Das Deutsche Kinderhilfswerk verdoppelte den Betrag auf 266,18 Euro. An der Aktion hatten 30 Kinder teilgenommen.

„Die Kinder des Konrad-Adenauer-Gymnasiums in Bonn können stolz darauf sein, sich für andere eingesetzt und damit etwas Gutes bewirkt zu haben. KINDERCENT bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich offiziell und selbstbestimmt für etwas einzusetzen, das sie gut und wichtig finden, sei es für Kinder, für ältere und hilfsbedürftige Menschen oder die Umwelt. Durch die Auseinandersetzung mit ihrem Thema und durch die Überzeugungsarbeit, die sie leisten, um Erwachsene dafür zu gewinnen, eignen sich die Kinder wichtige soziale Kompetenzen an“, erklärt Guido Böhr, Standortbetreuer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Wir haben Geld für die Hilfsorganisation gesammelt, indem wir am ‚Internationalen Abend‘ unserer Schule Kaffee und Kuchen verkauft haben. Dies haben wir getan, um Kindern in Not etwas von unserem Glück weiterzugeben“, erklären Aleyna, Selinay, Paul, Adrian und Lukas (alle 12 Jahre alt). Und Justine fügt hinzu: „Wir, die Klasse 7a, haben uns Gedanken gemacht, wie es den Kindern in Not geht, und sind zu dem Entschluss gekommen, viel Geld zu spenden, da es sehr viele Kinder gibt, denen es leider nicht so gut geht wie uns, und die in Lebensgefahr sind, weil sie sich keine Medizin leisten können.“

„Im Rahmen der Unterrichtsreihe ‚Kinder in der Welt‘ haben vier Schülerinnen und Schüler in Eigeninitiative Waffeln verkauft und einen Flohmarkt organisiert. Die Einnahmen aus den Aktionen wollten diese Kinder dann für Kinder in Not spenden. Angetrieben durch die Aktion der Schülerinnen und Schüler haben wir dann das Engagement auf die Klasse ausgeweitet und in den Unterricht mit einbezogen. Die Motivation der Schülerinnen und Schüler lag darin, armen Kindern in der Welt zu helfen, und sie mit den Spendengeldern zu unterstützen. Da eine Schülerin selbst im ‚Bunten Kreis‘ aktiv ist, haben sich die Kinder dann für diese Organisation als Empfänger entschieden“, fügt ein ehemaliger Politiklehrer der Klasse 7a hinzu.

Inka Orth, Vorsitzende des Bunten Kreises, ergänzt: „Wir freuen uns immer wieder, wenn Kinder und Jugendliche den Blick dafür haben, für benachteiligte und kranke Gleichaltrige etwas Gutes zu tun. Gerade diese brauchen unser aller Unterstützung, da sie auf vieles verzichten müssen, was für uns Tag für Tag selbstverständlich ist.“

 

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