Zero Discrimination Day

Menschen mit Behinderung gehören in unsere Mitte.
Diesen Satz hören wir immer wieder. Wenn es allerdings darum geht, ihn mit Leben zu füllen, wird schnell deutlich, dass dem nicht so ist und Inklusion oft nur auf dem Papier stattfindet. In Deutschland werden pro Jahr schätzungsweise 257.000 Kinder mit einer Behinderung geboren. Gelebte Inklusion würde bedeuten: Kinder mit und ohne Beeinträchtigung können gemeinsam und gleichberechtigt leben, lernen und ihre Freizeit verbringen. Davon sind wir meilenweit entfernt. Wir erleben in unserer täglichen Arbeit immer wieder, wie schwer es für Eltern mit einem beeinträchtigten Kind ist, einen Kindergartenplatz zu finden, von Sport,-Freizeit oder Ferienbetreuungs-Angeboten ganz zu schweigen. Im Alltag stehen Eltern eines Kindes mit Beeinträchtigung oder einer schweren chronischen Erkrankung immer wieder vor neuen Herausforderungen. Es ist oft schwierig, sich einen Überblick über alle Leistungen und Hilfen zu verschaffen oder Unterstützung bei Anträgen zu erhalten. Seit August 2017 haben wir mit unserer BOOFE Beratungsstelle 304 Kinder in 271 Familien unterstützt und begleitet.

Kinderrechte sind ein fundamentales Menschenrecht
"Für uns ist es selbstverständlich, dass Familien mit einem Kind mit Beeinträchtigung die Unterstützung bekommen, die sie brauchen,“ sagt Corinna Bell, Leiterin der BOOFE Beratungsstelle. „Das ist für mich ein fundamentales Menschenrecht. Für diese Familien geht der Weg nicht geradeaus. Immer wieder müssen Umwege genommen werden, um überhaupt einen Schritt weiterzukommen. Ihnen den Weg so einfach wie möglich zu machen, hat für mich etwas mit Gerechtigkeit zu tun.“

Mit unserer BOOFE bieten wir eine begleitende Beratung bis ins junge Erwachsenenalter an und gehen dabei immer auf die aktuelle Lebenssituation der Familien ein. Wir überlegen gemeinsam mit den Eltern, welche Hilfen benötigt werden und wie sie diese schnellstmöglich erhalten können. Darüber hinaus unterstützen wir dabei, Hilfen zu beantragen und passende Angebote für die Kinder zu finden.

Wir würden uns freuen, zukünftig unsere Beratungsstelle auf weitere Standorte übertragen zu können, so dass noch mehr Familien diese so wichtige Unterstützung und Hilfe erfahren können.

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