Bonns bester Brotverkäufer

Sehr gut besucht war heute die Filiale der Bäckerei Voigt in Bonn-Poppelsdorf. Viele Menschen wollten einmal ein Brot aus den Händen des bekannten Schauspielers Hanno Friedrich bekommen und dazu gab es gratis noch ein charmantes Lächeln von Friedrich. Von 11 bis 14 Uhr stand der Schauspieler, umringt von hübschen Voigt-Verkäuferinnen, im Laden in der Clemens-August-Straße und verkaufte Brot oder verteilte Autogramme. Zeigte ein Kunde auf das „falsche“ Brot im Regal, wurde er schnell eines Besseren belehrt. Das sog. „Stiftungsbrot“, ein 1-Kilo-Laib Voigtländer, sei doch viel leckerer, haltbarer, gesünder und natürlich für den guten Zweck gebacken. Denn von jedem verkauften Brot gehen 10 Cent an die Stiftung des Bunten Kreis Rheinland, dessen Botschafter Friedrich ist. Das Familienunternehmen Voigt hat diese tolle Aktion in allen 48 Filialen Anfang März gestartet, um mit voraussichtlich 6.000 € jährlich die Realisierung des Familien-Nachsorgezentrums der Stiftung voranzutreiben. „Einen solchen Verkäufer hätten wir gern jeden Tag und in all unseren Filialen,“ schwärmt da Daniela Zimmer, Marketingmanagerin der Bäckerei Voigt.
 
„Wir planen ein in Deutschland einzigartiges Nachsorgezentrum für Familien mit schwer oder chronisch kranken Kindern, in dem sich alle Betreuungs- und Therapieangebote unter einem Dach befinden,“ so Marc Ulrich, Kuratorium der Stiftung des Bunten Kreis. Statt künftig viele Nachmittage damit zu verbringen, Therapeuten für das erkrankte Kind aufzusuchen, soll es in diesem Nachsorgehaus künftig Kinderärzte, Physio-, Ergo- und Logopädie, Seminarräume für Diabetes-, Asthma-, Adipositas-, Schmerz- und Neurodermitis-Schulungen, Kranken-, Spiel- und Aufenthaltsräume, die Verwaltung des Bunten Kreis sowie ein großes Familiencafé als Treffpunkt für Jedermann geben. Auch die Beratungsstelle Boofe, die derzeit für 92 Kinder in 75 Familien in der Region eine wichtige Anlaufstelle in allen Fragen rund um das erkrankte Kind ist, wird künftig in diesem Haus zu finden sein. Diese Familien kommen auf Anraten von Kinderärzten, Kitas oder Schulen, Therapeuten, Flüchtlingsberater, Sozialpädiatrischen Zentren, aus der Nachsorge oder über Mundpropaganda zu Corinna Bell, die diese Einrichtung seit einigen Monaten leitet. „Wir sind noch auf der Suche nach einem ausreichend großen, zentral gelegenen Grundstück mit guter ÖPNV-Anbindung in Bonn,“ meint Inka Orth, Vorsitzende des Bunten Kreis Rheinland. Hier soll dann das „ Bunte Haus“ mit ausreichend Parkplätzen errichtet werden. „Und dafür suchen wir auch noch Zustifter und Menschen, die uns mit ihren tollen Ideen unterstützen.“ Ob das Sammeln von Pfandflaschen oder eine Minimalabgabe von verkaufter Ware; am Ende des Jahres kommt dabei immer eine hübsche Summe zusammen, mit der sich viel Gutes tun lässt.

 

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